we’ve been two shadows dancing on rainy streets

reaching for love

striving for passion

dying for living

blessed with our infinite souls

and your eyes

they couldn’t lie

they promised hope

offered me home

until the very last kiss

and the very last night

we could spend together

as two human beings

holding each other in the dark

trying to forget

that these two shadows

are not meant to be

//- shadows die when there is no sunshine

Parting gifts

If only I had known

that this was our last night

I would have dug my nails deeper

and kissed you more passionate

scratched your back harder

and run my fingers over your skin more intense

I would have let you feel this devotion

and plunged my teeth in your neck deeper

sighed your name purer

so that you would never forget this sound

and that it would repeat in your head like music

If only I had known that this was our last night

I would have left my marks

As parting gifts

For you to return to

In regret

When you try to find me in another girl

That would never love you in this way

so passionate and intense

Like I did

Hard limits

I have read loads of poems

and books

in order to get some inspiration

poems that are consumed by lovely words

speaking about the very first love

and being so tremendously delighted

but how can it be

that I always ask myself

why I cannot write about these things

and why it is even harder for me to read it

my mind might be stubborn I guess

or maybe I am not ready for this

but then I remember

that I have experienced nothing else but abusive and toxic love

with nights full of tears and sorrow

and the worst heartbreak

so how could I write about something

or even endure writing something

that I don’t know so far

Summer morning

When the sun just rised and the sky seems to be half kissed by day half kissed by night on that summer morning

about 6 am

you can see her laying in bed

she is half awake half sleeping

wants to stay in that white blanket

in these white sheets

for eternity

you can see the way her porcelain skin suits her slightly brown hair

the vanilla scent which consumes her whole body

smelling like a small daisy

her soft skin

which invites to be touched on that early and warm summer morning

the petite collar bones and shoulders

her chest raises and lowers

and a hardly noticable quite sigh with every breath she takes

her naked back half covered by the white blanket

and these small and decent curves are caressed by it

like a tender landscape with soft and small hills

formed by her daintily body

her soft and long and skinny legs

with a masterpiece between them

her small hands laying next to her head

with those fingers she is able to make magic with sometimes

a miracle or even a supernova

her eyes are still closed

a mixture of green and hazel brown

which seem to burst into flames when she is amazed by something

which can be full of passion and desire when she is longing for being touched

her lips and cheeks are as rosy as the sunset

her whole body is soft and tender and warm

looking so innocent and angelic with this porcelain skin

without any sins

when she opens her eyes and sighs because it is too early to wake up

she turns around

staring at the ceiling

imagining how it would feel like if somebody touches her

and make her get goosebumps

exploring every part of her soft skin

hands wandering and gazing her body

finding their aim

again and again

Es ist ein Abend kurz vor 22 Uhr an einem donnerstag

an dem ich länger aufbleiben kann und länger träumen und länger denken

ich lege den Laptop weg ich muss ihn sowieso wieder an den Strom hängen

vielleicht müsste ich auch mal wieder Kraft tanken denke ich

ich stehe auf und laufe an meinem Schreibtisch vorbei da liegt so wahnsinnig viel drauf

so ein Haufen voll Arbeit und ich kann den Stress förmlich spüren der sofort in mir aufkommt

ich öffne meinen Kleiderschrank und mir kommt ein ganzer Haufen entgegen aber keine Kleidung sondern Erinnerungen die mir ein komisches Gefühl bereiten

mir wird flau im Magen doch ich beginne ein wenig in ihm herumzuwühlen

dies das vielleicht ein wenig ausmisten oder auch nur sortieren oder so ein Kram

mir fällt alles in die Hände von Schuhen bis hin zu meinen Lieblingskleidern doch es ist ja Winter da kann ich sie schlecht tragen wobei ich glaube ich will sie gar nicht mehr tragen

da ist das eine weiße mit Spitzenmuster mein Lieblingsstück und mir wird schlecht wenn ich daran denke wie ich es dieser einen person zeigte und mir Komplimente an den Kopf schmiss die mir so schmeichelten das war der grund wieso ich es so oft getragen habe damals im Sommer und ich fühlte mich wahnsinnig gut darin und erinnerte mich immer und immer wieder an das Kompliment

hey du strahlst ja heute so dir scheint es wohl echt gut zu gehen

fragten sie mich und ich konnte nicht anders als nicken und sah im Spiegel diese unfassbar glücklichen Augen seit ich ihm schrieb habe ich sie dachte ich mir

ich dachte nie daran dass es einen Unterschied zwischen glücklichen und traurigen Augen gibt oder Augenfarben aber doch jetzt wusste ich es wohl und meine strahlten mehr denn je

ich glaube meine braunen Augen fangen gleich feuer dachte ich mir immer aber das war mir so verdammt egal ich hatte bereits eine Supernova in meinem Herzen warum dann nicht auch ein Feuer das wäre doch gar nicht schlecht und irgendwie klang das so schön poetisch

mir fallen andere Kleidungsstücke in die Hände

die abgetragenen Chucks oder die schwarze Jeans oder das andere Kleid mit dem Rückenausschnitt

oder die eine Spitzenunterwäsche

ich kann das alles kaum mehr tragen ich kann es nicht mal ansehen oder anfassen überall scheinen deine Worte zu kleben und ich spüre noch wie ich mit diesem Kleid am Gardasee saß und ich an dich dachte oder wie ich mit diesen abgetragenen Chucks Sommernächte erlebte mit Sternschnuppen und lieben Menschen und ich deine Nachrichten erhielt und ich fast platzte vor Glück hey du bist so oft am lächeln heute das ist echt schön dich so zu sehen

und ich war nur noch glücklicher und diese Kleider sie haben immer nach ein wenig Glück und ich- platze-gleich-vor-Freude gerochen das war ein duft den kriege ich nie mehr los

ich knalle den Kleiderschrank zu und gehe weiter da fällt mir dieses eine Parfum in die Hände und ich kann nicht anders als daran zu riechen und es zu versprühen in meinem Zimmer nein in meinem ganzen Herzen weil es nach dir riecht verdammt es riecht an die Erinnerung es riecht nach Glück verdammt und ich weiß nicht ob ich es wegschmeißen soll oder es behalten am liebsten würde ich darin baden um einmal vielleicht nur einmal noch das Gefühl zu haben dass es noch da ist dieses Glück aber hey bitte sag mir dass du das nicht wollen würdest

weil wir uns sonst noch mehr verlieren würden in all dem Chaos aber das gibt es doch nicht mehr

doch das gibt es dieses Chaos ich brauche nur meinen Kleiderschrank öffnen und etwas anziehen mit dieser Erinnerung in meinem Kopf und muss nur einmal diesen Duft versprühen nur einmal diese verfluchten Lieder spielen lassen und schon bin ich wieder drin in diesem ganzen Chaos das ich hinter mir lassen will

doch wie soll ich wie kann ich wenn es doch der ganze alltag ist der mich an dich erinnert

ich will diese Kleider nicht mehr tragen ich schlage die Schranktüren zu ich möchte diesen Duft nicht mehr riechen und lasse den Flakon zu Scherben zerspringen und jetzt läuft das Parfüm aus und diese Erinnerung verbreitet sich und jetzt bade ich doch darin und alles ist verseucht

eigentlich ist es das nicht sagt da etwas in mir doch ich kann nicht anders als alles wegzukehren und mich nun ins Bett zu legen und schlafen zu gehen ja verdammt das werde ich ich brauch dich nicht

es ist mitten in der nacht kurz nach 2 Uhr morgens

ich hole all die Scherben versuche sie zusammenzusetzen und sitze nun still und heimlich herum

und bade nun doch in dem Meer aus Erinnerungen dessen Wellen mich immer wieder zurück in die Vergangenheit schwemmen

wer zeigt mir in all dem nicht zu ertrinken?

Who you are

I am asking myself how you feel
I am asking myself

which song you played on your piano recently
which novel you read
whether you still want to study at this one university
whether you are still addicted to the adrenaline
rushing through your veins
whether you still like staring at the stars
in the middle of the night
whether you still long for endless freedom
while driving through the woods
whether you still believe in humanity
whether you still think about the moments we had
whether you still think about me

I am asking myself who you are
to which person you have matured in the last few weeks
which experiences and enlightenments you had
how you see this world
how you see yourself
what makes you keep on living
what inspires you
what you think about me
what you think about these things I published
what makes you keep reading all these
because I know you do

most of all
I am asking myself
when you lost your feelings for me

daily life seems so grey and miserable
while I am asking myself
who you are